Die Ansprüche an die Beratung im Freizeitgartenbau steigen aufgrund eines wachsenden Natur- und Umweltbewusstseins in der Bevölkerung stetig an. Sowohl Mitglieder als auch interessierte Bürger sehen im Gartenbauverein den kompetenten Ansprechpartner bei Fragen rund um den Garten. Dabei stehen insbesondere zeitgemäße Themen wie standortgerechte Pflanzenverwendung, naturgemäße Bodenpflege, fachgerechte Düngung, Pflanzenschutz ohne Chemie, richtiger Obstbaumschnitt und viele weitere im Fokus.
Um den Verein vor Ort bei fachlichen Fragen und bei der Durchführung kleinerer Kurse, Vorführungen oder Seminare zu unterstützen, sollen in jedem Gartenbauverein fachlich versierte und speziell ausgebildete Personen als Gartenpfleger etabliert werden.
Konzept des bayernweiten dreistufigen Ausbildungssystems
Die bayernweite Ausbildung zum Gartenpfleger richtet sich nach einem 3-stufigen Konzept, das die Kreis-, Bezirks- und Landesebene umfasst. Für die Teilnahme an der jeweils nächsthöheren Stufe ist ein Nachweis über die Absolvierung der darunterliegenden Ausbildungsstufe vorzulegen.
Zur Bestätigung des umfangreichen Wissens bietet der Landesverband eine verbandsinterne abschließende Prüfung zum Gartenpfleger an.
Weiterführende Informationen findet ihr unter:
Die Ausbildung von Obstbaumwarten in Oberbayern hat eine lange Tradition.
Obstbaumwarte sind Fachleute, die sich auf den Schnitt, die Erziehung und die Pflege von Obstbäumen spezialisiert haben.
Auch die Techniken des Veredelns gehören zum umfassenden Repertoire des Baumwarts.
Die Ausbildung des Baumwarts ist sehr vielfältig. Dabei steigen die angehenden Baumwarte auch in die Biologie der Obstbäume ein und werden in den Artenschutz und die Artenvielfalt auf der Streuobstwiese eingeführt.
Auch über verbreitete Krankheiten und Schädlinge am Obstbaum wissen Baumwarte Bescheid.
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